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Spinalkanalstenose — gezielt behandeln ohne OP

Verengter Wirbelkanal: Ursachen, Symptome und moderne Therapie mit dem IDU-System (Vertonex) — ambulant und ohne Operation.

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Was ist eine Spinalkanalstenose?

Bei einer Spinalkanalstenose ist der Wirbelkanal (Spinalkanal) verengt und drückt auf das Rückenmark oder die Nervenwurzeln. Die häufigste Ursache ist altersbedingte Abnutzung — Bandscheiben flachen ab, Wirbelgelenke verdicken sich und das Ligamentum flavum verdickt sich. Das führt zu Schmerzen, Taubheitsgefühlen und Schwäche in Beinen oder Armen.

Typisches Symptom: die sogenannte neurogene Claudicatio — beim Gehen werden Beine und Gesäß schwerer und schmerzhafter, beim Stehen still oder Sitzen (leichte Vorwärtsbeugung) bessert es sich rasch. Im Gegensatz zu Durchblutungsstörungen kann man beim Fahrradfahren meist beschwerdefrei bleiben.

IDU-Therapie bei Spinalkanalstenose — die schonende Alternative zur OP

Die IDU-Dekompression (Vertonex-System) erzeugt mechanischen Zug auf die Wirbelsäule, der den Spinalkanal vorübergehend erweitert, Druck von Nerven nimmt und den Stoffwechsel im betroffenen Segment verbessert. Sie ist nicht-invasiv, schmerzarm und ambulant durchführbar — und eine echte Alternative zur Operation, die für viele Patienten mit Spinalkanalstenose in Frage kommt.

Wir behandeln Spinalkanalstenosen im Hals- und Lendenbereich, häufig in Kombination mit Sportmedizin und physikalischer Therapie.

Häufige Fragen zur IDU-Therapie

Was ist die IDU-Therapie eigentlich?

IDU steht für Intermittierende Dynamische Überdruckentlastung. Das Vertonex-System erzeugt durch computergesteuerten mechanischen Zug eine schonende Entlastung der Bandscheiben und Nervenwurzeln — ohne Narkose, ohne Schnitt.

Für welche Patienten kommt die IDU-Therapie in Frage?

Für Patienten mit Spinalkanalstenose, Bandscheibenvorfällen oder chronischen Rückenschmerzen, die konservativ behandelt werden möchten oder bei denen eine Operation noch nicht indiziert ist. Eine genaue Befunderhebung klärt die Eignung.

Wie viele Behandlungen sind notwendig?

In der Regel 10–15 Behandlungseinheiten, abhängig vom Beschwerdebild. Die Behandlungen können ambulant durchgeführt werden; viele Patienten bemerken bereits nach wenigen Einheiten eine spürbare Verbesserung.

Ist die IDU-Therapie schmerzhaft?

Die meisten Patienten empfinden die Behandlung als angenehm bis neutral. Leichtes Ziehen ist möglich, starke Schmerzen sind jedoch kein normales Behandlungsmerkmal. Der Druck wird individuell angepasst.

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Leiden Sie unter Rückenschmerzen, Beinschmerzen oder Gehbeschwerden? Wir beraten Sie, ob die IDU-Therapie für Sie geeignet ist.

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Die Spinalkanalstenose ist eine Verengung des Wirbelkanals, die zu Schmerzen, Taubheitsgefühlen und Bewegungseinschränkungen führt. Im Institut MEDAKTIV behandeln wir diese Erkrankung gezielt mit der IDU-Dekompressionstherapie – ohne Operation.

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FAQ – Häufig gestellte Fragen

Wie viele IDU-Therapiesitzungen sind erforderlich?

Die Anzahl variiert je nach Schweregrad. Viele Patienten berichten von spürbarer Linderung nach etwa 4 bis 6 Sitzungen. Ein vollständiger Behandlungszyklus umfasst häufig 10 bis 20 Sitzungen, verteilt über mehrere Wochen.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Die IDU-Therapie ist in der Regel sehr gut verträglich. Einige Patienten berichten nach den ersten Sitzungen von leichten Muskelverspannungen, die schnell abklingen – vergleichbar mit einer physiotherapeutischen Behandlung.

Kann die IDU-Therapie mit anderen Behandlungen kombiniert werden?

Ja, die IDU-Therapie lässt sich effektiv mit Physiotherapie, manueller Therapie oder gezielten Übungen zur Stärkung der Rückenmuskulatur kombinieren. Ein multimodaler Ansatz kann die Wirksamkeit erhöhen.

Gibt es Kontraindikationen?

Bestimmte Bedingungen – wie akute Frakturen, Tumore, Infektionen der Wirbelsäule oder fortgeschrittene Osteoporose – können die Eignung einschränken. Eine gründliche medizinische Untersuchung ist Voraussetzung.

Unsere Therapien bei Rückenschmerzen

Schwerpunkt

IDU System (Vertonex)

Schonende Bandscheiben-Dekompression ohne Operation. Computergesteuerte, präzise Entlastung der Wirbelsäule — Druck wird abgebaut, Nährstoffe und Flüssigkeit strömen wieder in die Bandscheibe. 10–15 Sitzungen à 20–30 Min.

Ergänzend

Tiefenlaser Hiro TT

HILT® High Intensity Laser Therapy zur tiefen Gewebsheilung. Unterstützt die Haupttherapie und wirkt entzündungshemmend sowie schmerzlindernd bereits ab der ersten Sitzung.

Ergänzend

Stosswellentherapie

Extrakorporale Stosswellen zur Aktivierung der körpereigenen Heilung. Unterstützt Sehnenheilung und Durchblutung — 80% der Patienten berichten von deutlicher Schmerzreduktion nach 1–2 Sitzungen.

Ergänzend

Rehatron™

Hochenergetische elektromagnetische Impulse normalisieren das Zellmembranpotential und aktivieren Regenerationsprozesse. Schmerzfrei, kombinierbar. Dauer: 20 Minuten.

Ihr Ansprechpartner

JM

Dr. Johannes Mayrhofer

Orthopädie & Sportmedizin

Facharzt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie. Spezialisiert auf Gerätemedizin, Bandscheibentherapie und minimalinvasive Behandlungskonzepte.

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