Wirbelsäule mit Neuroforamen – Behandlung der Neuroforamenstenose in Linz

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Neuroforamenstenose – gezielt behandeln ohne OP

Ursachen, typische Beschwerden und die ambulante Behandlung mit der iDU Dekompressions Unit – schonend und ohne Operation.

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Wirbelsäule mit Neuroforamen – Behandlung der Neuroforamenstenose in Linz
Seitliche Ansicht der Lendenwirbelsäule: Zwischen den Wirbeln treten die Nervenwurzeln (gelb) durch die Neuroforamen aus. Foto: John Campbell, CC BY 2.0

Was ist eine Neuroforamenstenose?

Zwischen zwei Wirbelkörpern liegt beidseits ein Zwischenwirbelloch, das Neuroforamen. Hier tritt die Nervenwurzel aus dem Wirbelkanal aus. Wird diese Öffnung enger, gerät die Nervenwurzel unter Druck.

Häufige Ursachen sind Verschleiß der kleinen Wirbelgelenke, knöcherne Anbauten, eine Vorwölbung oder ein Vorfall der Bandscheibe sowie ein Höhenverlust des Bandscheibenfachs. Betroffen sind vor allem Hals- und Lendenwirbelsäule.

Typische Beschwerden

  • Ausstrahlende Schmerzen entlang eines Nervs – in Arm und Hand (Halswirbelsäule) oder Gesäß und Bein (Lendenwirbelsäule)
  • Kribbeln, Taubheitsgefühl oder „Ameisenlaufen“
  • Kraftminderung einzelner Muskelgruppen
  • Meist einseitig; Zunahme beim Zurückneigen oder Drehen zur betroffenen Seite

iDU-Therapie bei Neuroforamenstenose

Die iDU Dekompressions Unit entlastet die Wirbelsäule mit computergesteuertem, dosiertem Zug. Dabei weitet sich der Zwischenwirbelraum vorübergehend, die Nervenwurzel wird entlastet und die Versorgung der Bandscheibe verbessert. Die Behandlung ist nicht-invasiv, ambulant und erfolgt ohne Narkose. Je nach Befund kombinieren wir sie mit Physiotherapie, Hochintensiver Lasertherapie (HIRO) oder Stoßwellentherapie.

Eine gründliche ärztliche Untersuchung inklusive Sichtung Ihrer Bildgebung (Röntgen, MRT) klärt, ob die Dekompression für Sie geeignet ist.

Häufige Fragen zur IDU-Therapie

Was ist die IDU-Therapie eigentlich?

iDU steht für intelligente Dekompressions Unit. Das computergesteuerte System erzeugt durch computergesteuerten mechanischen Zug eine schonende Entlastung der Bandscheiben und Nervenwurzeln — ohne Narkose, ohne Schnitt.

Für welche Patienten kommt die IDU-Therapie in Frage?

Für Patienten mit Neuroforamenstenose, Bandscheibenvorfällen oder chronischen Rückenschmerzen, die konservativ behandelt werden möchten oder bei denen eine Operation noch nicht indiziert ist. Eine genaue Befunderhebung klärt die Eignung.

Wie viele Behandlungen sind notwendig?

In der Regel 10–15 Behandlungseinheiten, abhängig vom Beschwerdebild. Die Behandlungen können ambulant durchgeführt werden; viele Patienten bemerken bereits nach wenigen Einheiten eine spürbare Verbesserung.

Ist die IDU-Therapie schmerzhaft?

Die meisten Patienten empfinden die Behandlung als angenehm bis neutral. Leichtes Ziehen ist möglich, starke Schmerzen sind jedoch kein normales Behandlungsmerkmal. Der Druck wird individuell angepasst.

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Leiden Sie unter ausstrahlenden Schmerzen in Arm oder Bein, Kribbeln oder Taubheitsgefühl? Wir beraten Sie, ob die iDU-Therapie für Sie geeignet ist.

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Die Neuroforamenstenose ist eine Einengung der Nervenaustrittslöcher an der Wirbelsäule, die zu ausstrahlenden Schmerzen, Taubheitsgefühlen und Kraftminderung führen kann. Im Institut MEDAKTIV behandeln wir sie gezielt mit der iDU Dekompressions Unit – ohne Operation.

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FAQ – Häufig gestellte Fragen

Wie viele IDU-Therapiesitzungen sind erforderlich?

Die Anzahl variiert je nach Schweregrad. Viele Patienten berichten von spürbarer Linderung nach etwa 4 bis 6 Sitzungen. Ein vollständiger Behandlungszyklus umfasst häufig 10 bis 20 Sitzungen, verteilt über mehrere Wochen.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Die IDU-Therapie ist in der Regel sehr gut verträglich. Einige Patienten berichten nach den ersten Sitzungen von leichten Muskelverspannungen, die schnell abklingen – vergleichbar mit einer physiotherapeutischen Behandlung.

Kann die IDU-Therapie mit anderen Behandlungen kombiniert werden?

Ja, die IDU-Therapie lässt sich effektiv mit Physiotherapie, manueller Therapie oder gezielten Übungen zur Stärkung der Rückenmuskulatur kombinieren. Ein multimodaler Ansatz kann die Wirksamkeit erhöhen.

Gibt es Kontraindikationen?

Bestimmte Bedingungen – wie akute Frakturen, Tumore, Infektionen der Wirbelsäule oder fortgeschrittene Osteoporose – können die Eignung einschränken. Eine gründliche medizinische Untersuchung ist Voraussetzung.

Unsere Therapien bei Rückenschmerzen

Schwerpunkt

iDU Dekompressions Unit

Schonende Bandscheiben-Dekompression ohne Operation. Computergesteuerte, präzise Entlastung der Wirbelsäule — Druck wird abgebaut, Nährstoffe und Flüssigkeit strömen wieder in die Bandscheibe. 10–15 Sitzungen à 20–30 Min.

Ergänzend

Tiefenlaser Hiro TT

HILT® High Intensity Laser Therapy zur tiefen Gewebsheilung. Unterstützt die Haupttherapie und wirkt entzündungshemmend sowie schmerzlindernd bereits ab der ersten Sitzung.

Ergänzend

Stosswellentherapie

Extrakorporale Stosswellen zur Aktivierung der körpereigenen Heilung. Unterstützt Sehnenheilung und Durchblutung — 80% der Patienten berichten von deutlicher Schmerzreduktion nach 1–2 Sitzungen.

Ergänzend

Rehatron™

Hochenergetische elektromagnetische Impulse normalisieren das Zellmembranpotential und aktivieren Regenerationsprozesse. Schmerzfrei, kombinierbar. Dauer: 20 Minuten.

Ihr Ansprechpartner

JM

Dr. Johannes Mayrhofer

Orthopädie & Traumatologie

Facharzt für Orthopädie und Traumatologie. Spezialisiert auf Gerätemedizin, Bandscheibentherapie und minimalinvasive Behandlungskonzepte.

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